Sexualität

Sie ist Teil unseres Lebens. In der Gesellschaft wird sie zwar immer wieder tabuisiert, jedoch gehört das Ausleben von Sexualität zu einem gesunden Dasein. Psychische Probleme können sich jedoch auch auf das Sexualleben niederschlagen und dieses auf verschiedene Arten stören. Die Beschwerden können sehr unterschiedlich sein und sich beispielsweise durch sexuelle Lustlosigkeit, Erektionssprobleme, Orgasmuststörungen oder eine vorzeitige oder ausbleibende Ejakulation ausdrücken.
In der Therapie besteht die Möglichkeit sich mit der eigenen Sexualität auseinanderzusetzen und sich selbt mit seinen damit verbundenen Vorstellungen und Ängsten besser kennenzulernen. Im Rahmen einer Paartherapie besteht zudem die Möglichkeit gemeinsam mit dem/r Partner_in Themen anzusprechen und eine gemeinsame Sprache dafür zu finden.

Manchmal sind es in der Sexualität verborgene Wünsche, die nicht ausgelebt werden können. Werden Bedürfnisse nicht erfüllt, kann dies ebenso belastend sein. Manchmal werden sexuelle Neigungen vom Partner oder der Partnerin nicht geteilt oder gar abstoßend empfunden. Dabei kann es sich um gewisse Sexualpraktiken, BDSM oder auch den Wunsch nach Beziehungen oder Geschlechtsverkehr mit mehreren Partner_innen handeln. In der Therapie kann sich die eigene Person mit ihren Wünschen erforschen, um diese entweder ausleben zu können oder einen Umgang damit zu finden.