Essen gehört zum Leben. Essverhalten ist jedoch sehr individuell. Für einige Menschen stellt es schlichtweg eine Notwendigkeit dar, die mit wenig Lust verbunden ist. Manche zelebrieren Mahlzeiten und genießen sie im Übermaß, während andere versuchen, sich beim Essen einzuschränken, Diät zu halten und Gewicht zu reduzieren. Die Beschäftigung mit der Nahrungsaufnahme kann dabei ungesunde Ausmaße annehmen und zur Entwicklung einer Essstörung führen, die ohne professionelle Hilfe und Therapie nicht bewältigt werden kann. In der Behandlung von Essstörungen wie Anorexie, Bulimie oder Binge-Eating bietet Psychotherapie die Möglichkeit sich mit Ursachen und Entstehung zu beschäftigen und das eigene Essverhalten zu bearbeiten.
Die Ursachen für eine Lebenskrise können vielfältig sein. Mögliche Lebensumstände, die zu einer persönlichen und weitreichenden Krisensituation führen können, sind unter anderem:
Eine Krise stellt für uns zwar eine problematische Phase dar, die anfangs unüberwindbar erscheint. Sie birgt jedoch Potenzial in sich und stellt eine Chance zur Veränderung dar. Zumeist geht mit der krisenhaften Situation der ausdrückliche Wunsch nach Veränderung einher. Bisherige Strategien zur Problemlösung und Bewältigung haben versagt oder noch keine weitreichende Veränderung herbeigeführt. Es scheint an der Zeit neue Wege zu gehen und Entscheidungen zu treffen. Dies ist oft nicht ohne weiteres möglich, wodurch Hilfe bei Psychotherapeut*innen und Psycholog*innen gesucht wird.
Gesprächstherapeut*innen begleiten durch Krisenzeiten und stellen sich dabei als neutrale Ansprechpersonen mit einem Blick von außen zur Verfügung. In der Therapie können Situationen neu durchdacht und die damit in Verbindung stehenden Gefühle geklärt werden. Es wird an die eigenen Ressourcen der jeweiligen Person angeknüpft, um mit eigenen Potenzialen beim Finden von Lösungen und Strategien zu unterstützen.
Personen in Krisen setzen sich meist mit Freunden und Familie über ihre Probleme auseinander und versuchen sich hierbei Hilfe zu holen. Oft erhalten sie Ratschläge, die gut gemeint, für die Betroffenen jedoch wenig hilfreich sind. In der Psychotherapie geht es nicht darum Ratschläge zu erhalten und einen Weg vorgegeben zu bekommen. Gesprächstherapie hilft dabei eigene Lösungen und Strategien zu entwickeln, mit dem Wissen, dass diese Lösungen meist besser passen, als jene die von anderen vorgegeben werden.
Vor allem im beruflichen Kontext wird diese Art der Unterstützung, in der keine Lösung für ein Problem vorgegeben wird, sondern versucht wird die Lösungsfindung zu fördern, als Coaching bezeichnet. Hier kann es beispielsweise darum gehen Probleme mit Kolleg*innen oder Arbeitgeber*innen zu bearbeiten, als Führungskraft Schwierigkeiten mit Mitarbeiter*innen zu klären oder Entscheidungen betreffend beruflicher Veränderungen zu treffen.
Möchten Sie eine Veränderung in Ihrem Leben herbeiführen und sich durch Therapie oder Coaching dabei unterstützen lassen, nehmen Sie Kontakt mit mir auf.
Ein Burnout äußert sich durch Symptome wie emotionaler Erschöpfung, Gefühle von Überlastung und Gereiztheit. Personen ziehen sich zurück und distanzieren sich von sozialen Kontakten. Es besteht das Gefühl nicht mehr leistungsfähig zu sein. Häufig geht ein Burnout mit Schlafstörungen, Müdigkeit und Konzentrationsstörungen einher.
Die Abgrenzung ist oft schwierig, da sich die Symptome – wie Schlafstörungen oder Kraftlosigkeit – überschneiden. Während beim Burnout der Bezug zur äußeren Belastung meist klar erkennbar ist, liegen die Wurzeln einer Depression oft tiefer im Verborgenen. Im Rahmen einer fundierten Therapie lassen sich die Hintergründe Ihrer Symptomatik klären.
Ein Burnout-Syndrom lässt sich in der Regel gut mittels Psychotherapie behandeln. Die Therapie bietet Raum auf die eigene Lebenssituation und Symptomatik einzugehen und erste Schritte hin zu einer Lebensveränderung zu setzen. Bei ausgeprägter Symptomatik kann zudem eine fachärztliche medikamentöse Unterstützung Hilfe leisten.
In einigen Fällen kann zu Beginn oder während der Behandlung auch eine psychische Reha Unterstützung bieten und dabei helfen Kreisläufe zu durchbrechen.
Die Dauer einer Burnout-Behandlung hängt davon ab wie lange eine Symptomatik und wie ausgeprägt die Symptomatik besteht. Durch Psychotherapie (und bei Bedarf medikamentöser Einstellung) zeigt sich in der Regel relativ rasch innerhalb weniger Wochen eine erste Verbesserung der Symptomatik. Da sich ein Burnout über einen längeren Zeitraum entwickelt, benötigt es jedoch auch Geduld dieses nachhaltig zu bearbeiten. Auch wenn Symptome abnehmen, sich eine Person wieder leistungsfähig fühlt, ist es in der Regel ein schrittweiser Prozess wieder in den (Arbeits)alltag zu finden. Dabei kann Psychotherapie eine wertvolle Unterstützung sein und auch im präventiven Sinn dabei begleiten nicht wieder in eine derartige Phase zu geraten.