Psychotherapie bei Trauma und Posttraumatischer Belastungsstörung in Wien
Psychotherapie bei Trauma und Posttraumatischer Belastungsstörung in Wien

Hilfe bei Trauma und Belastungsstörungen

Im Laufe des Lebens werden wir mit Situationen konfrontiert, die uns erschüttern und aus der gewohnten Bahn werfen. Die gemachten Erfahrungen und das damit verbundene Leid können uns bis zum Äußersten belasten und Gefühle von Hilflosigkeit hervorrufen. In der Regel schaffen wir es diese Erlebnisse mit der Zeit zu bewältigen und zu unserem gewohntem Leben zurückzukehren. Manchmal ist das jedoch nicht ohne weiters möglich. Die Gefühle und Situationen lassen uns nicht los und die Belastung nimmt kein Ende.

Was ist eine Traumatisierung?

Trauma bedeutet „Wunde“ oder „Verletzung“. Auf psychologischer Seite wird hierbei eine seelische Verletzung verstanden. Bei einer psychischen Traumatisierung sind es belastende Erlebnisse oder Ereignisse, die diese Verletzung hervorrufen. Es handelt sich dabei um eine seelische Wunde und eine Verletzung auf psychischer Ebene.
Traumata können durch unterschiedliche Erlebnisse ausgelöst werden. Es sind Erfahrungen, die mit großer Angst und Schockgefühlen einhergehen.

Mögliche Ursachen für ein psychisches Trauma

  • Gewalt und Missbrauch (auf psychischer, körperlicher oder sexueller Ebene)
  • Krieg
  • schwere Unfälle oder Erkrankungen
  • kriminelle Handlungen (wie Übergriffe, Raub, Vergewaltigung)
  • Naturkatastrophen
  • plötzlicher Verlust wichtiger Bezugspersonen (bspw. durch Tod oder Trennung)
  • Erfahrungen von Vernachlässigung

Es handelt sich hierbei um Ereignisse, die in nahezu jedem Menschen Verzweiflung und Hilflosigkeit erzeugen. Die Entstehung eines Traumas ist dabei unabhängig davon, ob man selbst unmittelbar betroffen ist oder dieses miterlebt, wie beispielsweise als Zeuge eines Verkehrsunfalls oder Zugunglücks.
Situationen, die ein Trauma auslösen, gehen mit Stress und hoher Belastung einher. Eine Vielzahl von Menschen gelingt es die traumatischen Erlebnisse mit der Zeit zu überwinden und zu bewältigen. In manchen Fällen ist es jedoch nicht möglich die mit dem traumatisierenden Ereignis einhergehenden Gefühle und Erinnerungen zu verarbeiten. Das können Anzeichen für ein Trauma oder eine posttraumatische Belastungsstörung sein.

Traumatherapie bei Trauma und Posttraumatischer Belastungsstörung in Psychotherapeutischen Praxis in 1230 Wien.

Häufige Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS)

  • wiederholte und sich aufdrängende Erinnerungen (Flashbacks)
  • lückenhafte Erinnerung, verdrängte Erinnerungen
  • Vermeidung von Situationen, die Erinnerungen hervorrufen
  • Gefühl betäubt und emotional abgestumpft zu sein
  • übermäßige Schreckhaftigkeit und Angst
  • Schlafstörungen und Albträume
  • Übererregbarkeit bis hin zur ständigen Alarmbereitschaft
  • Depression
  • Suizidgedanken

Zum Unterschied von Belastungsreaktion und Belastungsstörung

Dass uns katastrophale Ereignisse treffen und belasten ist kein Zeichen von Schwäche oder einer Erkrankung, sondern eine ganz natürliche und normale Reaktion. Man spricht im Zuge dessen von Belastungsreaktionen, die meist nach Stunden oder Tagen abklingen.
Eine posttraumatische Belastungsstörung äußerst sich nicht unmittelbar nach dem Trauma, sondern folgt dem belastenden Ereignis in der Regel nach Wochen und Monaten in Form der oben genannten Begleiterscheinungen. Sie kann mitunter auch Auslöser für andere psychische Erkrankungen, wie für eine Depression oder Suchterkrankung sein.

Zur Traumapsychotherapie

Traumata und posttraumatische Belastungsstörungen gelten im Allgemeinen mittels Psychotherapie als gut behandelbar. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Therapiemethoden und Traumatherapien, die von den Krankenkassen unterstützt werden.
Die Methoden sind darauf gerichtet das traumatische Erlebnis zu verarbeiten und im Zuge dessen auch damit verbundene Symptome zu lindern. Es geht darum diese aufzulösen oder einen adäquaten Umgang zu erlernen, damit sie weniger belastend sind.
Nach einer anfänglichen Stabilisierung bietet die Personzentrierte Psychotherapie einen empathischen und wertschätzenden Rahmen, um sich mit traumatischen Erfahrungen auseinanderzusetzen. Das Tempo wird dabei vom Betroffenen bestimmt und die Entscheidung, ob und inwieweit es zur Konfrontation mit Erinnerungen in der Therapie kommt, selbst getroffen.

Möchten Sie traumatische Erfahrungen und belastende Lebensereignisse aufarbeiten, stelle ich mich Ihnen als Psychotherapeut gerne zur Verfügung! Nehmen Sie Kontakt mit mir auf und wir vereinbaren ein Erstgespräch, um einander kennenzulernen und Möglichkeiten einer Zusammenarbeit abzuklären.

FAQ / Häufig gestellte Fragen:

Ein Burnout äußert sich durch Symptome wie emotionaler Erschöpfung, Gefühle von Überlastung und Gereiztheit. Personen ziehen sich zurück und distanzieren sich von sozialen Kontakten. Es besteht das Gefühl nicht mehr leistungsfähig zu sein. Häufig geht ein Burnout mit Schlafstörungen, Müdigkeit und Konzentrationsstörungen einher.

Die Abgrenzung ist oft schwierig, da sich die Symptome – wie Schlafstörungen oder Kraftlosigkeit – überschneiden. Während beim Burnout der Bezug zur äußeren Belastung meist klar erkennbar ist, liegen die Wurzeln einer Depression oft tiefer im Verborgenen. Im Rahmen einer fundierten Therapie lassen sich die Hintergründe Ihrer Symptomatik klären.

Ein Burnout-Syndrom lässt sich in der Regel gut mittels Psychotherapie behandeln. Die Therapie bietet Raum auf die eigene Lebenssituation und Symptomatik einzugehen und erste Schritte hin zu einer Lebensveränderung zu setzen. Bei ausgeprägter Symptomatik kann zudem eine fachärztliche medikamentöse Unterstützung Hilfe leisten.

In einigen Fällen kann zu Beginn oder während der Behandlung auch eine psychische Reha Unterstützung bieten und dabei helfen Kreisläufe zu durchbrechen.

Die Dauer einer Burnout-Behandlung hängt davon ab wie lange eine Symptomatik und wie ausgeprägt die Symptomatik besteht. Durch Psychotherapie (und bei Bedarf medikamentöser Einstellung) zeigt sich in der Regel relativ rasch innerhalb weniger Wochen eine erste Verbesserung der Symptomatik. Da sich ein Burnout über einen längeren Zeitraum entwickelt, benötigt es jedoch auch Geduld dieses nachhaltig zu bearbeiten. Auch wenn Symptome abnehmen, sich eine Person wieder leistungsfähig fühlt, ist es in der Regel ein schrittweiser Prozess wieder in den (Arbeits)alltag zu finden. Dabei kann Psychotherapie eine wertvolle Unterstützung sein und auch im präventiven Sinn dabei begleiten nicht wieder in eine derartige Phase zu geraten.

Ihre seelische Gesundheit im Fokus. Vereinbaren Sie einen Termin zum Kennenlernen, um abzuklären, wie ich Ihnen helfen kann.